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Jetzt anmelden: Solar-Checks für Wolfsburger Hausbesitzer

Die Wolfsburger EnergieAgentur bietet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale und der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen die „Solar-Checks“ an. Die Kampagne wird durch die Stadt Wolfsburg unterstützt. Bereits im vergangenen Jahr stieß der Solar-Check auf große Nachfrage und es wurden mehr als 100 Beratungen in Wolfsburg durchgeführt.

Seit dem 02.06.2020 können Hauseigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern in Wolfsburg bei einem Hausbesuch prüfen lassen, ob ihr Haus für die solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie für die Erzeugung von Solarstrom geeignet ist. Die Experten der Verbraucherzentrale untersuchen neben der Eignung des Daches auch den Verschattungsgrad, die vorhandene Heizungsanlage und deren Anschlussmöglichkeiten. Weiter erhalten die Eigentümer Tipps zur Planung sowie Antworten auf Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Förderprogrammen. In den „Solar-Check“ einbezogen wird auch der individuelle Strom- und Wärmeverbrauch. Die Beratung erfolgt unabhängig und neutral. Nach dem Termin erhalten die Eigentümer einen Ergebnisbericht.

Die Beratung hat einen Wert von 285 Euro. Der Kostenanteil für Privathaushalte in Wolfsburg beträgt lediglich 30 Euro. Die Differenz wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie getragen.

„Wir haben in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit Solarberatungen gemacht und freuen uns, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern wieder einen individuellen Solar-Check anbieten können. Gemäß dem interaktiven Solarkataster sind zahlreiche Dächer in Wolfsburg sehr gut für die Nutzung von Solarenergie geeignet.“, unterstreicht Dr. Kirsten Peymann, Klimaschutzmanagerin im Umweltamt der Stadt.Die Termine für die „Solar-Checks“ können unter 05361/8918235 oder info@energieagentur-wolfsburg.de vereinbart werden.

„Berater und Hauseigentümer müssen sich beim Vor-Ort-Termin an die Abstands- und Hygieneregeln halten“, erklärt Karin Merkel von der Verbraucherzentrale. Formalitäten und die Daten zum Energieverbrauch können bereits vorab telefonisch oder per Mail ausgetauscht werden.

Die Beratungen sind Bestandteil der Energieberatung der Verbraucherzentrale und werden gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 

Foto: Stefan Koch